6MINUTEN66
 
Schnitt

15 Regisseurinnen und Regisseure werden in einem Hotelzimmer mit einer ihnen unbekannten These zur Zukunft des Kinos alleingelassen. Sie haben 6 Minuten und 66 Sekunden Zeit. Es gibt zwei Kameras und sonst kein Gegenüber, keine Unterbrechungen und keine Rückfragen. Sie alle müssen sich verhalten, ihre Reaktionen sind das zentrale Element des Films.

6Minuten66 richtet den Fokus auf die Perspektive der Künstler*innen, gibt ihnen Zeit und Raum und versucht auf diese Weise, neue Impulse in den Diskurs über das Kino als Kunstform, Ort und Sprache zu bringen. Der Film zitiert formal und inhaltlich Wim Wenders’ Chambre 666 (1982), für den er Regisseur*innen auf dem Festival de Cannes in ein Hotelzimmer einlud und dort mit seiner These konfrontierte.

In 6Minuten66 treten Regisseur*innen auf, die sich in der deutschsprachigen Filmlandschaft etabliert und doch einen eigenen Blick bewahrt haben. Sie alle debütierten in den letzten zehn Jahren im Kino. Gerade diese Filmemacher-Generation befindet sich heute im Spannungsfeld absolut entgegengesetzter Sehgewohnheiten und Erwartungen seitens des Publikums und in einer Zeit rasanter technischer Entwicklungen auf dem Feld des bewegten Bilds.

FESTIVALS

– Gast der Perspektive Deutsches Kino der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin

 

61:07 Min.

Produktion: triebwerk films

Darsteller: Thomas Stuber, Mia Spengler, Katrin Gebbe, Axel Ranisch, Burhan Qurbani, Tom Lass, Dietrich Brüggemann, Laura Lackmann, Christian Schwochow, Sonja Heiss, Cüneyt Kaya, Tini Tüllmann, Helene Hegemann, Nikias Chryssos und Jakob Lass

Konzept & Regie: Julius Feldmeier & Katja Feldmeier
Konzept & Kamera: Moritz Schultheiß
Produktion: Magdalena Wolff
Schnitt: Moritz Poth
Filmtonmeister: Simon Peter
Sounddesign & Tonmischung: Denis Elmaci
Musik: Johannes Lehniger & Sebastian Damerius
Motion Design: Carla Stock
Grafik Design: Philipp M. Raube
Trailer-Schnitt: Gürcan Canserver

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